Deutsch-Tschechisches Gesprächsforum beschäftigt sich mit Populismus und politischer Bildung

Am 11. November fand auf dem Schloss in Lauf an der Pegnitz nahe Nürnberg die Jahreskonferenz des Deutsch-Tschechischen Gesprächsforums statt. Die ehemalige Sprecherin des Deutsch-tschechischen Jugendforums Le Le Phoung beteiligte sich in der Abschlussdiskussion zum Thema “Europe first? Deutsche und tschechische Antworten auf Populismus”. Als einzige Frau, die auf der Konferenz in einem Panel sprach, unterstrich Le die Wichtigkeit guter und praxisorientierter Bildung: “Im NGO-Bereich habe ich in zwei Jahren so viele Dinge gelernt; die Uni will meiner Meinung nach nur Fakten und Daten.”

Die Gäste diskutierten außerdem über die größten Fallen des Populismus in Deutschland und Tschechien, über die Entwicklung antidemokratischer und antieuropäischer Bewegungen und über die Wichtigkeit politischer Bildung. Die wichtigsten Vertreter einigten sich darauf, dass gerade dies in Tschechien noch fehlen würde.

Die diesjährige Konferenz des Deutsch-Tschechischen Gesprächsforums stand unter dem Oberthema “Was hält Europa zusammen?”. An weiteren Panels mit Diskussionen beteiligten sich bedeutende Persönlichkeiten des politischen Lebens in Deutschland und Tschechien. So diskutierten zum Beispiel der ehemaligen tschechische Minister Alexandr Vondra, der EU-Kommissar a.D. Pavel Telička, der Vorsitzende des Böhmisch-mährischen Gewerkschaftsverbands sowie Bundesminister Christian Schmidt und Libor Rouček, Stellvertretender Präsident des Europäischen Parlaments.

    

Die Sprecher*innen

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