Arbeit der einzelnen Gruppen während der Corona-Einschränkungen

Die meisten Mitglieder des Deutsch-Tschechischen Jugendforums haben die Zeit der Corona-Einschränkungen überwiegend vor dem Computer verbracht. Für manche hieß die Pandemie das Auslandssemester abzubrechen, manche haben neue Leidenschaften, zum Beispiel Gärtnern, entdeckt (zum Beispiel Mitglieder der AG [2]perspektivy). Einige haben ihre Bachelorarbeiten und Masterarbeiten erfolgreich zu Ende geschrieben oder das Abitur abgelegt.

Alle haben an studienbezogenen Online-Seminaren teilgenommen sowie sich untereinander virtuell getroffen. Neben dem Webinar am 20.06. haben sich die AGs auch in privaten Onlineräumen getroffen, wo sie ihre Projekte mehr oder weniger weiterbringen konnten.

Die AG „Vandrlust“ konnte sich zwar nicht zum aktiven Wandern in der Natur treffen, aber dafür nutzte sie die Zeit, um sich schon sorgfältig auf die geplante Wanderung vorzubereiten oder sich gegenseitig deutsche und tschechische Redewendungen und Zungenbrecher beizubringen.

Die Gruppe „Hör mal, česky!“ tauschte sich regelmäßig in der Planung aus, außerdem nutzte sie die Zeit besonders um sich beim Hören anderer Podcasts inspirieren zu lassen. Mit dem eigentlichen Aufnehmen warteten sie aber auf eine persönliche Begegnung.

Auch das Projekt der AG „My hier & wir tady“ basiert auf persönlichem Gespräch, also konnten sie nicht uneingeschränkt weiterarbeiten. Nichtsdestotrotz haben sie sich viele Gedanken darüber gemacht, wie sie Gespräche trotz Corona durchführen können. Sie haben in ihre Diskussion auch den pandemiebedingten Wandel der Bedeutung des Oberthemas „Meine, deine, unsere Grenze“ einbezogen.

Die Gruppe „(Ne)Mám Ahnung“ hat sich nicht in ihrer Arbeit eingeschränkt gefühlt, da sie viele Möglichkeiten der Kommunikation hatte. Die Befragten konnten vor allem ihr interaktives Online-Quiz ausfüllen, was man sowieso am besten von zu Hause machen kann.

Die „Sprecher“ haben sich sowohl virtuell als auch persönlich treffen können, also hat die Coronakrise ihre Arbeit auch nicht sehr gestört. Louisa und ich haben sogar im Rahmen der „Samstage für Nachbarschaft“ einen Ausflug gemacht und sind an die bayerisch-tschechische Grenze gefahren, wo wir anderen Leuten begegnen konnten. Diese Begegnung organisierte das ehemalige Jufo-Mitglied Veronika Křížková.

Manche Gruppen konnten also durch das Frühjahr uneingeschränkt weiterarbeiten, manche haben sich neue Gedanken gemacht, wie sie ihre Projekte anpassen können oder sie sorgfältig vorbereitet für die Zeit nach COVID. Nach wie vor basiert aber das Jugendforum und seine Arbeit auf dem Austausch zwischen den Mitgliedern, der einfach in persönlichen Gesprächen und gemeinsamen Aktivitäten viel besser ablaufen kann. Deswegen freuen wir uns schon sehr darauf, dass wir uns im Herbst bei dem Plenartreffen wieder begegnen werden.

Hör mal, česky!

(ne)mám Ahnung

My hier & wir tady

Sprecher

Vandrlust

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