EUrolog in Passau

Am Wochenende vom 04. bis 06. Mai 2018 trafen wir uns in Passau, um gemeinsam in der Eurolog Arbeitsgruppe unser zweites AG-Treffen durchzuführen. Bis auf Alexandra, die beruflich eingebunden war und leider absagen musste, waren alle Mitglieder anwesend.

Nach dem Plenartreffen in Leitmeritz, an welchem wir die Workshops an den Schulen strukturiert und den Ablauf abschließend geplant hatten, trafen wir uns in Passau, um die inhaltliche Ausarbeitung der Workshops zu besprechen.

Wir hatten uns Passau ausgesucht, da wir kostengünstig bei Justin übernachten konnten und es gut und einfach für alle zu erreichen war. Vor dem AG Treffen hatten wir besprochen, dass jeder einen Miniworkshop vorbereitet, den er beim AG Treffen vorstellt. Insgesamt werden vier Miniworkshops bei unserem Workshop in der Schule gehalten, welche den Hauptteil der inhaltlichen Arbeit unseres Workshops abdecken soll. Die vier Miniworkshops stellen verschiedene Stationen zu verschiedenen Themen der EU dar (Mobilität, Extremismus, Migration in Europa und die Hauptinstitutionen der EU). Alexandra wird als gelernte Pädagogin alle vier Miniworkshops betreuen, die von den anderen vier Mitgliedern gehalten werden und hilft bei der Übersetzung.

Am Freitag trafen wir uns am späten Nachmittag in Passau. Nach einem kurzen Abendessen trugen wir unsere vorbereiteten Materialien zusammen und probten unseren Workshop bereits einmal durch. Die Probe hat sehr viel Spaß gemacht, zeigte uns allerdings auch noch einige Probleme auf, die wir noch zu beseitigen hatten. Die Planung des Workshops ging bis in die Abendstunden und wir waren mit den ersten Ergebnissen rundum zufrieden.

Am nächsten Morgen fuhren wir nach einem ausgiebigen Frühstück mit der Arbeit fort. Neben den Miniworkshops und den inhaltlichen Fragen zu Abläufen und Problemstellungen der Europäischen Union sprachen wir den finalen Ablauf unseres Workshops durch. Hierbei legten wir den Fokus insbesondere auf die Einführung, das Kennenlernspiel (Vorstellung) und die zeitliche Abstimmung aller Punkte. Die Mittagspause des Samstags nutzten wir auch, um die zufällig am gleichen Tag stattfindende Gedenkveranstaltung für Dr. Max Stadler zu besuchen. Er war bis zu seinem Tod deutscher Vorsitzender des Beirates des deutsch-tschechischen Zukunftsfonds und ein Förderer der deutsch-tschechischen Beziehungen. Bei der Gedenkveranstaltungen waren neben vielen tschechischen Jugendlichen auch die Schirmherrin des Jugendforums Petra Ernstberger und Tomas Jelinek, Geschäftsführer des Zukunftsfonds, anwesend. Wir nutzten diese Veranstaltung, um uns zu vernetzen und führten interessante Gespräche mit den Anwesenden.

Am Samstagabend besuchten wir gemeinsam die Passauer Dult, ein klassisch bayerisches Volksfest. Insbesondere den tschechischen Mitgliedern unserer AG bereitete das traditionelle Fest viel Spaß.

Am Sonntagmorgen führten wir unsere Abschlussbesprechung. Hier verteilten wir noch letzte Aufgaben, bevor wir am 22.Juni unseren ersten Workshop an einer tschechischen Schule in Letohrad durchführen werden. Leider konnten wir bis zu unserem Treffen in Passau noch keine deutsche Schule finden, an welcher wir einen Workshop durchführen können. Wir erhoffen uns, dass die geknüpften Kontakte bei der Gedenkveranstaltung uns hierbei helfen werden. Wir verließen Passau am Sonntagnachmittag mit vielen neu gewonnen Eindrücken und der Erkenntnis, ein produktives Wochenende hinter uns zu haben.

Abschließend waren wir mit dem zweiten AG Treffen sehr zufrieden. Das Treffen war wichtig, um unseren Workshop noch einmal abzustimmen und unsere Ergebnisse zusammenzutragen. Das produktive Treffen wurde durch Spaß machende Abendveranstaltungen abgerundet und war für den persönlichen Zusammenhalt sehr bedeutend.

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