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20 Jahre danach diskutiert auch die Jugend 16. – 18. 10. 2009, Heidelberg, Print Media Academy „20 Jahre danach von den friedlichen Revolutionen zur Europäischen Integration“ war das Thema der Jahreskonferenz des Deutsch-tschechischen Gesprächsforum. Die Konferenz war aber auch von der Wirklichkeit beeinflusst, dass die Ratifikation des Vertrags von Lissabon in Tschechien immer noch nicht beendet ist. Es waren viele bekannte Gäste, wie beispielsweise Vladimír Špidla, Alexandr Vondra oder Pavel Mertlík unter den 150 Gästen, die sich in Heidelberg Mitte Oktober trafen. Die Diskussionen des Forums beschäftigten sich nicht nur mit der nachsozialistischen ökonomischen und gesellschaftlichen Entwicklung, sondern auch mit dem aktuellen Stand der europäischen Integration. „Es ist nicht möglich, dass die neuen Bundesländer innerhalb des Lebens einer Generation den alten gleichkommen“ war eine der Thesen des Beitrages zum Thema Bilanz der Transformation nach 1989 (Horst Brezinski, Technische Universität Freiburg). „In der Beziehung EU – Russland liegt die Gefahr eher in der Schwäche Russlands als in seiner Stärke.“ wies Vladimír Špidla darauf hin, dass viele Leute verwechseln Russland immer noch mit der ehemaligen Sowjetunion. Die Beiträge waren mannigfaltig und in den folgenden Diskussionen fehlten auch starke Emotionen nicht. Das Deutsch-tschechische Jugendforum beteiligte sich unteranderem mit einführenden Kurzfilmen zu den jeweiligen Panels, die verschiedene Anregungen von der Seite der jugend zur Konferenz beitragen sollten. Die Filme haben sich auf das selbe Thema wie die Konferenz bezogen: „Was hältst du von dem Jahr 1989? Nimmst du noch Grenzen in Europa wahr?“ Thematisierten verfolgt. Das Deutsch-tschechische Gesprächsforum wurde von der DGAP in Kooperation mit dem Beirat des Deutsch-tschechischen Gesprächsforums organisiert. Die ehemaligen Sprecher des Deutsch-tschechischen Jugendforums, Alena Felcmanová und Martin Trapp sind für die Jahre 2009 - 2011 die Jugendvertreter des Beirates. Neben den Koordinatoren und Sprechern des Jugendforums nahmen auch die Vertreter der Trägervereine an dem Gesprächsforum aktiv teil.
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